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Wie geht das mit den Rabatt-Gutscheinen?

Posted by on January 13, 2012

Wer kein passendes Geschenk findet, verschenkt einen Gutschein. Insbesondere bei den Empfängern immaterieller Gutscheine bleibt dabei immer ein schaler Geschmack zurück, denn ein wahrlich tolles Geschenk ist es ja nur in den seltensten Fällen. Gutschein für einmal Geschirrspülen, Gutschein für einen gemeinsamen Museumsbesuch oder für ein Frühstück im Bett, das haut niemanden wirklich um. Im Regelfall werden derartige Gutscheine auch erst gar nicht eingelöst.

da ganz anderer Meinung. Hier ist die Jagd nach Gutscheinen, Gutschein-Codes sowie Rabatten schon längst der Hit. Denn mit solchen Rabatt-Gutscheinen kann man von Fall zu Fall den einen oder anderen Euro sparen beim Online-Einkauf. Dabei sind es auf keinen Fall lediglich die großen Händler wie Amazon, Zalando oder Otto, die derartige Gutscheine anbieten. Auch kleine Shops bedienen sich dieses Marketing-Instruments, um alte Kunden zu halten und ihren Kundenstamm zu erweitern.

Inzwischen boomen die Internet-Seiten, Blogs und Foren, in denen Online-Schnäppchenjäger sich über laufende Coupon-Aktionen mit anderen Anwendern diskutieren kann. Immer wieder werden diese Codes nämlich unpersonalisiert via E-Mail-Nachricht an angeblich exklusive Kunden verschickt und stehen oftmals schon unmittelbar danach in zahlreichen Foren für die allgemeine Nutzung zur Verfügung. Ähnliches gilt für Codes, die für ausgewählte Aktivitäten vergeben werden, zum Beispiel für eine Anmeldung für einen Newsletter. Sobald der Code anderen mitgeteilt wird, kommen auch weitere Computer-Nutzer in den Genuss des Gimmicks, ohne dass sie den Newsletter bestellen und hernach wieder aufkündigen müssen.

Wer bereits Kunde bei dem einen oder anderen größeren Versandhandel ist, erhält gelegentlich auch per Post Prospekte mit einem Gutschein-Code, den er in der Online-Filiale des Händlers oder auch bei einer Bestellung am Telefon verwenden kann.

Wer solchen Rabatt-Coupons hinterherjagt, findet online auch eine Menge AddOns für den Browser. Diese Browser-Erweiterungen evaluieren die im Internetbrowser aufgerufene URL mit einer speziellen Datensammlung und teilen dem Benutzer mit, dass es für den Anbieter dieser Internet-Seite beziehungsweise deren Shop Coupons gibt. Diese kann man dann unter die Lupe nehmen und je nach Situation bei seinem Einkauf mit verwenden. Dabei gibt der Anwender bei seiner Order in einem entsprechenden Eintragungsfeld den Rabatt-Code ein. Der zugehörige Rabatt wird dann automatisch von dem eigentlich zu zahlenden Betrag subtrahiert. So profitiert auch der Rabatt-Jäger von der Coupon-Aktion.

Die Art der Gutscheine ist dabei unterschiedlich. Ab und zu handelt es sich einfach um eine Versandkostenvergünstigung. Der Rabatt-Code bedeutet für den Kunden in diesem Fall eine versandkostenfreie Auslieferung. Je nach Online-Kaufhaus beläuft sich ein solcher Nachlass auf etwa 5 bis 7 Euro.

Vereinzelt gibt es aber auch sehr große Rabatte auf den gesamten Einkauf oder ein einzelnes Produkt. So bot ein rennomiertes Bekleidungsgeschäft zeitweise bis zu 50 Prozent Preisnachlass auf einen Artikel, wenn man den Newsletter des Unternehmens abonnierte.

Häufig sind die Gutscheine nur kurzfristig, so dass sie lediglich innerhalb einer bestimmten Zeitspanne eingelöst werden können. Häufig kann auch nur ein Gutschein je Order eingesetzt werden. Je nach Shop kann es sich deshalb bezahlt machen, einen Einkauf auf verschiedene Bestellvorgänge aufzuteilen.

Dessen ungeachtet mag es auch passieren, dass ein Internet-Geschäft einen Gutschein-Code nicht akzeptiert, obschon dieser angeblich Gültigkeit besitzen soll. Das kann dann daran liegen, dass es sich wahrhaftig um einen personalisierten Code gehandelt hat, der nur für einen bestimmten Kunden oder eine bestimmte Kundengruppe ausgefertigt worden war.

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